Wir erklären uns gern.

Diese Woche haben wir auf Facebook eine Grafik gepostet, auf der in großen Lettern die Frage "Mehr Ghetto vom Brutto?" zu lesen ist. Eine Provokation. Der Gedanke dahinter war natürlich in aller erster Linie Aufmerksamkeit zu erzeugen. Und es hat, mit über 3000 erreichten Personen in der von uns definierten Zielgruppe auch funktioniert. Nun wollen wir natürlich das Politik Spaß macht und auch mal, wie hier, mit einem Augenzwinkern betrachtet werden kann. Aber zurück zur Spaßpartei? Das wollen wir nicht.

"Mehr Ghetto vom Brutto?" ist unserer Umgang mit zwei uns gut bekannten Vorurteilen. Einmal über "das Ghetto" Marzahn und zum Anderen über die FDP, als "Mehr Netto vom Brutto"-Wirtschaftspartei für reiche Steuermuffel.

Das Bild führt auf unsere neue Internetseite, welche es zu bewerben galt. Auf dieser kann man sich ein Bild von uns machen und wird feststellen, dass man Vorurteile durch einen etwas genaueren Blick selbst widerlegen kann. Wir sind anders als erwartet. Und das ist Marzahn auch. 

"Niemand denkt so sehr über die Frage nach oder liest lange Texte. Viele schreckt das ab. Viel zu kompliziert." war eine oft gebrachte Kritik an dem Bild. Diese wird richtig sein, betrachtet man das alles unter Marketing Gesichtspunkten.Wir freuen uns auch über solch konstruktive Kritik, denn auch wir können noch viel lernen. Aber hier ging es uns nicht um Marketing. Wir wollen nachhaltige Politik machen, für die Bürgerinnen und Bürger Marzahn-Hellersdorfs, die nachhaltige Ideen und auch andauernde Probleme haben.

Das Bild ist nicht dafür da, um kurzfristig Leute (zum Beispiel für eine Wahl) an uns zu binden. Es soll zum Nachdenken anregen, zur Recherche und wie oben bereits erwähnt: in erster Linie sollte es für Aufmerksamkeit sorgen. Das wird nur bei wenigen funktionieren, da machen wir uns nichts vor.

Wir haben ein paar nette Mails bekommen, mit Anregungen auf welche Themen wir uns stattdessen doch besser konzentrieren sollten. Und das ist was wir wollten. Vielen Dank dafür.

 

Unter Marketing-Aspekten ist dieser Text zu lang und keiner wird ihn lesen. Und unter Marketing-Aspekten ist das auch wahr und für einen Wahlkampf richtig und wichtig. Aber unsere Politik ist kein Marketing, sondern konsequent freiheitlich, bürgernah und transparent. Kleine Fehler gehören dazu. Deswegen erklären wir uns gern.

 

[pk]